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    Unser Bild vom Kind in Anlehnung an die Vorstellungen von Maria Montessori

 

    Pädagogische Grundhaltung

 

„Wir haben Achtung vor dem Glas, aber nicht vor dem Kind, wir halten einen Gegenstand von wenigen Groschen für wertvoller als die Fähigkeit des Kindes " sich geordnet zu bewegen. Das Kind sucht sich zu üben, denn sich üben heißt sich entwickeln " ( Holtstiege 1995 S.95).

Ganz nach Maria Montessori gehen wir davon aus, dass jedes Kind einem inneren Bauplan folgt. Das Kind strebt nach Selbstständigkeit, die wir ihm ermöglichen, indem wir ihm Hilfestellung anbieten und mit Geduld auch abwarten können, bis ein Kind so weit ist, den nächsten Schritt zu gehen. Dieses Abwarten-Können, das genaue Beobachten und das Erkennen, wann ein Kind in welcher sensiblen Phase ist, ist ebenfalls von großer Bedeutung in unserer Kita.

Ganz bewusst streben wir eine positive Beziehung zu jedem einzelnen Kind an, diese gibt ihm Sicherheit und die Möglichkeit, sich angstfrei und gut zu entwickeln.

 Der Umgang ist stets freundlich, die Sprache klar, deutlich und freundlich. 9d269598e9a317942a165621df5d768a

 

 

 

    Die Rolle des Pädagogen

 

Die Rolle des Pädagogen ist die eines aufmerksamen Beobachters. Er nimmt sich zurück und ist jeder Zeit bereit, Hilfestellung zu geben, wenn diese vom Kind gewünscht wird. Die Beobachtung der Kinder, die richtigen Schlüsse aus diesen Beobachtungen zu ziehen und dann die Umgebung entsprechend vorzubereiten gehört ebenso zu den Aufgaben und Fähigkeiten, wie das Kind in seiner eigenen Persönlichkeit anzunehmen und zu respektieren. Die Pädagogen sind sich in allem, was sie tun, ihrer Modellwirkung bewusst.

Der Pädagoge hat die Aufgabe, die Umgebung der Kinder stets vorbereitet und ordentlich zu halten, dem Kind für Hilfestellung zur Verfügung zu stehen, neue Materialien für die Freiarbeit zu erstellen und zu entwickeln, die ein jedes Kind in seiner Entwicklung abholt und fördert. Wir sehen jedes Kind in seiner Individualität und nehmen es auch in dieser an. 

 

    Sensibilisierung für einen achtsamen Umgang mit der Natur und Ressourcen

 

Uns ist es wichtig, mit den Kindern im Hier und Jetzt zu leben und schonend mit den Ressourcen und unserer Umwelt umzugehen. Deshalb achten wir im Alltag auf Nachhaltigkeit und Ökologie, was sich insbesondere beim Essen zeigt.

  • Unser Frühstück ist ausschließlich vegetarisch.
  • Wir versuchen möglichst auf Plastik und Umverpackungen zu verzichten. Dies zeigt sich, indem wir möglichst regional und Bio einkaufen, wir werden z.B. von der Ökokiste in Schwarzach mit Milch, Obst und Gemüse beliefert. Joghurt und Quark kaufen wir im Pfandglas, ebenso wie Wasser in Glasflaschen.
  • Uns ist wichtig, dass die Kinder wissen, woher unsere Lebensmittel stammen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, mit der Ackerdemie e.V. eine Kooperation einzugehen und unser eigenes Gemüse im Garten der Kita anzupflanzen und zu ernten. Auch Obst wächst in unserem naturnahen Garten, dieses wird gerne gefrühstückt oder aber auch zu Kompott oder Marmelade mit den Kindern verarbeitet. So erleben die Kinder Wertschätzung gegenüber unserer Natur.
  • Wir kaufen unser Brot, teilweise Vollkornbrot, beim örtlichen Bäcker, der noch echtes Handwerk ausübt.
  • Wenn wir uns mit den Kindern in der Natur aufhalten, achten wir auf den sorgsamen Umgang mit dieser. Wir bleiben z.B. auf den Wegen im Wald, verhalten uns leise im Wald, brechen keine Äste ab und gehen achtsam mit ihr um.

So lernen die Kinder „nebenbei“ in unserem Alltag ökologisches und nachhaltiges Handeln, indem wir es ihnen vorleben.

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